Derbysieg: U12 ringt den VfL Weiße Elf nieder

Das Heimspiel unserer U12 gegen den VfL Weiße Elf am Freitagabend hat der Bezeichnung ‚Derby‘ alle Ehre gemacht. Die zahlreichen Zuschauer sahen ein über 60 Minuten unterhaltsames Spiel.

Der JLZ-Nachwuchs brauchte einige Minuten um ins Spiel zu kommen. Zu Spielbeginn gelang es Elias Popp auf Seiten der Gäste über den linken Flügel immer wieder in Richtung Strafraum durchzudringen, ohne allerdings zwingend gefährlich zu werden.

„In den ersten Minuten hatten wir Probleme, die Vorstöße auf der linken Seite zu unterbinden. Durch offensives Verteidigen und frühzeitiges Stören, kamen wir zu Balleroberungen und in der Folge zu schnellen Umschaltsituationen. Außerdem haben wir es uns trotz der Fehler in den Vorwochen zugetraut, spielerisch zu befreien.“ (Samuel Kerkdyk, Trainer U12)

Die Führung fiel in einer Phase als die Mannschaft um Kapitän Marten Portheine voll im Spiel war: Eine Flanke aus dem Halbfeld von Philipp Hecht konnte Joris Sabelhaus per Kopf auf Leon Schwenk verlängern, der in den Strafraum eindrang und gekonnt zur viel umjubelten 1:0 einschieben konnte.

Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die Gäste vom Ootmarsumer Weg zum nicht unverdienten Ausgleich. Nach einem Ballverlust im zentralen Mittelfeld gelang der Ball zu Elias Popp der aus halblinker Position ins lange Toreck und somit zur Pausenstand traf. Kurz zuvor wurde der VfL Weiße durch einen stark getretenen Freistoß gefährlich. Der Ball berührte das Tornetz allerdings nur von oben.

„In der Halbzeit war uns trotz des Ausgleichstreffers bewusst, dass das Spiel in unserer Hand liegt, wenn wir den Siegeswillen aufrecht erhalten und unser Spiel nochmal dreißig Minuten durchdrücken können.“

Diese Entschlossenheit zeigte die Mannschaft direkt mit dem Wiederanpfiff: Nachdem der VfL-Torhüter einen Schuss von Leon Schwenk zwar halten, ihn aber nicht festhalten konnte, stand Joris Sabelhaus in Mittelstürmer-Manier bereit und schob den Ball über die Linie. (34.)

In der Folge wurde das Spiel zu einem Spektakel, im dem die U12 die besseren Szenen hatte. Zunächst setzte Mats Baarlink einen Freistoß in das linke obere Toreck, den Ball konnte VfL-Keeper Wladimir Böhm allerdings sehr stark abwehren. Wenig später war Joris Sabelhaus mit dem Kopf zur Stelle und beförderte den Ball an die Unterkante der Torlatte. Auch ein ausbleibender Pfiff nach einem strafstoßwürdigen Foul an Leon Schwenk ließ die Mannschaft vom Immenweg nicht von ihrem Vorhaben abbringen.

Doch in der 54. Spielminute kam der VfL Weiße Elf zu einem Torabschluss, bei dem viele bereits den Torschrei auf den Lippen hatten. Doch U12-Torhüter Ole Schulmann konnte den kraftvollen Distanzschuss mit einer starken Parade um den Pfosten lenken. In den Schlussminuten drängten die Gäste zwar auf die Ausgleich, kamen jedoch zu keiner nennenswerten Gelegenheit, sodass der Derbysieg an das Heimteam ging.

„Das war eine Mannschaftsleistung, die einen Trainer nur stolz machen kann. Sicherlich war das kein hochklassiger Kombinationsfußball – gerade in der gegnerischen Hälfte, dennoch haben mit unserer mutigen, offensiven Verteidigung, der nötigen Zweikampfhärte und Entschlossenheit überzeugen können. Und auch im Vergleich zum Hinspiel, das wir mit einer kompakten Defensivleistung knapp mit 1:0 verloren haben, waren gute Fortschritte erkennbar. Aufgrund der zweiten Halbzeit, in der wir sogar mehrfach die Vorentscheidung auf dem Fuß hatten, habe ich einen verdienten Heimsieg gesehen.“

Die nächste sehr schwere Aufgabe steht für die U12 bereits am Freitag an: Um 18:30 Uhr geht es in Lingen gegen des Spitzenreiter, SV Olympia Laxten U13.

Ergebnis
U12 vs. VfL Weiße Elf Nordhorn U13
2:1 (0:0)

Tore
1:0 Leon Schwenk (14.), 1:1 Elias Popp (29.), 2:1 Joris Sabelhaus (34.)

Aufstellung
Ole Schulmann – Mats Baarlink, Marten Portheine, Mehdin Shala – Paul Schmidt, Benjamin Klein, Leon Schwenk, Philipp Hecht, Joris Sabelhaus

Wechsel
Henning Ruwen für Philipp Hecht (22.)
Fabrice Eersink für Paul Schmidt (31.)
Philipp Hecht für Fabirce Eersink (46.)
Linus Gellink für Mehdin Shala (48.)
Paul Schmidt für Benjamin Klein (53.)
Leon Hucke für Joris Sabelhaus (56.)

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